Pflegeimmobilien

Pflegeimmobilien

Im Rahmen der Vermögensplanung und Altersvorsorge ist und bleibt die Immobilie ein essentieller Baustein. Schließlich hat sie sich in vielen Jahrzehnten und Krisen als die wertstabilste Anlagengattung überhaupt erwiesen.

Während etwa das Geldvermögen der Deutschen in den vergangenen 150 Jahren anlässlich Währungsreformen dreimal komplett entwertet wurde, ließen Grund und Haus ihre Besitzer nicht im Stich. Auch derzeit dürfen Anleger die Zahlungsprobleme auf Regierungsebene und die damit einhergehenden Umschuldungen als Bedrohung nicht unterschätzen.

Allein von 1998 bis 2008 mussten dreizehn Staaten mit Zahlungsausfällen von durchschnittlich 50 Prozent Insolvenz anmelden. Zu den prominentesten Beispielen zählen Argentinien und Russland. Während derartige Ereignisse für Wertpapier-Anleger mit hohen Wertverlusten einhergehen können, sind Immobilienbesitzer in der Regel auf der sicheren Seite.

Ein noch größerer Feind des privaten Vermögensaufbaus ist jedoch mit Sicherheit der schleichende Verlust der Kaufkraft, die Inflation. Von dieser Geldentwertung sind viele Anlageprodukte betroffen, mit denen konservative Anleger eigentlich ihr Vermögen schützen möchten: Lebensversicherungen, Riester-Rente, Banksparplan, Rentenfonds, Anleihen, Sparbuch, Fest- und Tagesgeld. Wird die Inflation zudem von niedrigen Anlagezinsen begleitet – wie seit Jahren in Deutschland – kann mit festverzinslichen Sparformen kaum noch eine rentable Altersvorsorge sichergestellt werden.

Inflation und Niedrigzins mindern den Wert des Kapitals statt diesen zu mehren. Mit den Steuern besitzt der private Vermögensaufbau einen weiteren zähen Widersacher. Längst gilt für Kapitaleinkünfte, Dividenden und Zinsen eine Abgeltungsteuer von 25 Prozent, welche die Rendite erheblich schmälert.

Erfreulicherweise kommt die Immobilie in steuerlicher Hinsicht in den Genuss einer bevorzugten Behandlung. So wird der Vermögensaufbau durch die Abschreibung für Abnutzung (AfA) sowie die Abzugsfähigkeit der Kreditzinsen sogar im Zeitablauf unterstützt. Darüber hinaus ist der steuerfreie Verkauf im Anschluss an eine zehnjährige Haltefrist ein einzigartiges Privileg, das keine andere Geldanlage aufweisen kann. Das historisch niedrige Zinsniveau sowie die vergleichsweise hohen Renditen tun dabei ihr Übriges.

Wird die Immobilie fremdfinanziert und vermietet, kann ein Großteil der laufenden Darlehensrate durch Steuervorteile und Mieteinnahmen gedeckt werden. Auch hier stellt die Inflation kein Problem dar, ganz im Gegenteil: Diese wirkt wertsteigernd, da sie die Mieteinnahmen steigert (Indexierung).

Fazit

  • Immobilien bieten attraktive Steuervorteile
  • Sie schützen vor Geldentwertung
  • Sie überzeugen mit kontinuierlicher Wertentwicklung
  • Sie trotzen Währungsreformen und Krisen
  • Deren Nutzung ist konjunkturell weitestgehend unabhängig
  • Günstige Finanzierungsbedingungen
  • Attraktive Renditen
  • Inflationsgeschützte Dauerrente aus Miete
  • Sind die beliebteste Anlageklasse der Deutschen und ergänzen das eigene Portfolio ideal