Investition in Pflegeimmobilien

Pflegeimmobilien

Investition in den Wachstumsmarkt Pflegeimmobilien

Die Bereitstellung von pflege- und altersgerechtem Wohnraum stellt bereits heute eine große gesellschaftliche Herausforderung dar. Dies zeigt bereits ein Blick auf die langen Wartelisten bei Pflege- und Senioreneinrichtungen. Eine Alternative wäre die häusliche Pflege durch Angehörige, welche jedoch längst nicht in jedem Fall möglich ist. Eine Trendwende von stationärer zu ambulanter Pflege erscheint bereits aus den genannten demographischen Gründen als wenig wahrscheinlich.

Neben der demographischen Situation trägt aber auch eine veränderte Familienstruktur dazu bei, dass die Nachfrage nach professioneller, insbesondere stationärer Pflege, überdurchschnittlich steigt. Doch inwiefern kann der Staat dieser Nachfrage zukünftig nachkommen? Schon im Jahr 2005 fehlten deutschlandweit bereits mehr als 300.000 Betten. Ferner lag die durchschnittliche Auslastung eines Pflegeheims im Jahr 2010 bei 95 Prozent. Diese Entwicklung zeigt, dass die vorhandenen, allerdings zurückgehenden häuslichen Pflegepotenziale mit der steigenden Nachfrage Pflegebedürftiger nicht Schritt halten können.

Gerade deshalb wird der Bedarf an Senioren-Residenzen in den kommenden Jahrzehnten weiterhin erheblich ansteigen. Weil der Staat die Bereitstellung von Pflegeplätzen in ausreichend hoher Zahl kaum selbst wird bewältigen können, ergeben sich für private Investoren interessante Chancen. Weil die festen Mieteinnahmen im Allgemeinen über den aktuellen Baugeld-Zinsen liegen, finanziert sich die Pflegeimmobilie so gut wie von selbst.

Darüber hinaus sorgen die Zusammenarbeit mit erfolgreichen sowie erfahrenen Betreibern und die Mietgarantie durch die staatliche Sozialkasse dafür, dass sich Inhaber einer Pflegeimmobilie für einen sicheren Zukunftsmarkt mit wachsender Nachfrage entscheiden.

Deshalb sind Investitionen in Pflegeimmobilien ein Zukunftsmarkt

  • Lebten im Jahr 2010 bereits 709.000 Menschen in Pflegeheimen, werden es 2050 etwa 2 Mio. sein
  • Um diesen Anstieg bewältigen zu können, müssten in dieser Zeit ungefähr 18.000 Heime neu erstellt werden
  • Umgerechnet bedeutet dies, dass jedes Jahr 450 neue Heime zu errichten sind. Damit würde Deutschland im Jahr 2050 über 28.000 Heime verfügen. Aber: in 2013 wurden lediglich 121 neue Heime gebaut!
  • Zusätzlich müssten derzeit etwa 10.000 bestehende Pflegeeinrichtungen renoviert oder gar neu erstellt werden
  • Unter Berücksichtigung neuer und sanierungsbedürftiger Heime, müssen bis 2050 jährlich durchschnittlich 700 Einrichtungen hinzukommen

Was ist eigentlich eine Pflegeimmobilie und welche Kosten entstehen dabei?

Unter den Pflegeimmobilien fallen insbesondere Wohnungen für Betreutes Wohnen, Senioren-Residenzen und Pflegeappartements, in welchen Menschen aus Altersgründen oder aufgrund ihrer Behinderung oder Erkrankung leben und versorgt werden. Die stationäre Pflege und individuelle Versorgung der Bewohner richtet sich nach der Bewertung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) in drei Pflegestufen. An den Gesamtkosten für einen Pflegeplatz beteiligt sich die gesetzliche Pflegeversicherung je nach Pflegestufe (Pflegestufe I: 1.023 Euro, Pflegestufe II: 1.279 Euro, Pflegestufe III: 1.550 Euro; Stand: 2014). Wird berücksichtigt, dass sich hierzulande die Gesamtkosten für einen vollstationären Pflegeplatz auf 2.300 bis 3.900 Euro belaufen, wird schnell deutlich, dass die Pflegebedürftigen einen großen Teil aus eigener Tasche und damit aus Miet-, Zins- oder Renteneinnahmen bestreiten müssen. Sind sie hierzu nicht in der Lage, müssen sich deren Angehörige an den Pflegeheimkosten beteiligen.

Die Kosten für einen Pflegeplatz setzen sich dabei wie folgt zusammen:

  • Investitionskosten (z.B. Instandhaltungskosten für die Einrichtung)
  • Verpflegung und Unterkunft
  • Pflegekosten (von der Pflegestufe abhängig)