Private Krankenversicherung

private-krankenversicherung

Die Vorteile der Privaten Krankenversicherung im Überblick:

    • schnellere Terminvergabe beim Arzt
    • immer die modernsten Behandlungsmethoden
    • ggf. 1- oder 2-Bettzimmer im Krankenhaus
    • freie Arzt- und Krankenhauswahl

Private Krankenversicherung hier vergleichen!

Private Krankenversicherung – Für wen lohnt sie sich?

Der Leistungskatalog der privaten Krankenversicherung ist deutlich umfangreicher als der der gesetzlichen Kassen. So muss man als gesetzlich Versicherter immer höhere Zuzahlungen in Kauf nehmen und teilweise Leistungen sogar komplett selbst übernehmen. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen über einen Wechsel zum privaten Versicherungsschutz nachdenken. Doch nicht für jeden lohnt sich die private Krankenversicherung. Und nicht jedem wird ein Wechsel überhaupt erst erlaubt. Während Selbstständige und Freiberufler jederzeit eine private Krankenversicherung abschließen dürfen und auch Beamte und Studenten vom privaten Versicherungsschutz profitieren können, gilt für angestellte Personen, dass die Einkommensgrenze entscheidet, ob ein privates Versicherungsverhältnis möglich ist. Diese Grenze wird jährlich leicht verändert und muss überschritten werden, um in eine private Krankenversicherung zu wechseln.

Die Einkommensgrenze entscheidet

Generell gilt für einige Erwerbstätige, dass diese automatisch in die private Krankenversicherung fallen. Hierzu zählen vor allen Dingen Beamte, die eine staatliche Unterstützung für die Kranken- und Pflegeversorgung erhalten. Auch Selbstständige und Freiberufler können als potenzielle Privatpatienten angesehen werden. Sie haben die Wahl, ob der Versicherungsschutz über die gesetzliche oder private Krankenversicherung erfolgen soll, wobei die private Versicherung in der Regel deutlich günstiger ausfällt. Wer sich nicht zu den genannten Personengruppen zählen kann und dennoch über einen Wechsel in die private Krankenversicherung nachdenkt, für den ist die Einkommensgrenze das entscheidende Kriterium für die Mitgliedschaft. So entscheidet die Höhe des jährlichen Arbeitsentgelts, ob ein Wechsel in die private Krankenversicherung möglich ist. Diese Versicherungspflichtgrenze lag im Jahr 2011 bei 49.500 Euro und hat sich für das Jahr 2012 auf 50.850 Euro erhöht. Erst wenn diese Grenze überschritten wird, besteht eine Wahlmöglichkeit und man kann als Angestellter oder Arbeitnehmer frei entscheiden, ob man gesetzlich oder privat krankenversichert sein möchte. Liegt man unterhalb dieser Einkommensgrenze, so unterliegt man der gesetzlichen Versicherungspflicht und es besteht keine Möglichkeit, in die private Krankenversicherung zu wechseln.

So setzen sich die Beiträge für die private Krankenversicherung zusammen

Sobald die festgesetzte PKV-Einkommensgrenze überschritten wird, macht ein Wechsel in die deutlich leistungsstärkere private Versicherung in zahlreichen Fällen Sinn. Denn anders als bei der gesetzlichen Krankenversicherung wird der zu entrichtende Beitrag nicht prozentual am monatlichen Einkommen bemessen. Während bei den gesetzlichen Kassen die Beitragshöhe mit der Höhe des monatlichen Arbeitseinkommens steigt, ist der Beitrag der privaten Krankenkassen leistungsabhängig. Hier führt eine jede zusätzliche Zahlung auch zu einem gleichzeitig höheren Versicherungsumfang – und der kann bereits im Hinblick auf die Standardleistungen überzeugen! Auch wenn einige Berufe für die private Krankenversicherung nahezu prädestiniert scheinen, so gilt es immer im individuellen Fall abzuwägen, ob ein Wechsel von Gesetzlich zu Privat wirklich Sinn macht. Denn wenn eine Familie mit mehreren Kindern eine private Krankenversicherung abschließt, so wird es tendenziell teurer als wenn man bei der gesetzlichen Versicherung bleibt. Denn jede Person muss mit einer Einzelpolice versichert werden, während die gesetzlichen Kassen zusammenhängende Versicherungen mehrerer Personen erlauben. Auch im Hinblick auf die Rechnungsstellung bestehen Unterschiede. Während Privatpatienten Behandlungen beim Arzt bezahlen und anschließend der privaten Versicherung in Rechnung stellen, müssen Kassenpatienten nicht in Vorkasse treten. Hier erfolgt eine direkte Abrechnung von Praxis oder Krankenhaus mit der jeweiligen Krankenkasse.

Vor- und Nachteile der privaten Krankenversicherung

Die private Krankenversicherung bietet zahlreiche Vorteile gegenüber der gesetzlichen Versicherung. So sind zunächst der umfassende Versicherungsschutz und der weitreichende Leistungskatalog zu nennen, der die gesetzlichen Krankenversicherungen bereits im Hinblick auf die Basisleistungen deutlich übertrifft. So profitiert man im Rahmen einer privaten Krankenversicherung von Standards wie Krankenhaustagegeld, einem 100-prozentigen Zahnersatz sowie der obligatorischen Chefarztbehandlung bei einem stationären Klinikaufenthalt im Ein- oder Zweibettzimmer. Auch bei Arztbesuchen genießen Privatpatienten zahlreiche Vorzüge. So profitieren diese von umfassenden und teils kostenintensiven Behandlungsmethoden sowie äußerst kurzen Wartezeiten. Diese Basisleistungen lassen sich auf Wunsch um zahlreiche Services erweitern, wobei in diesem Fall Mehrkosten anfallen. Als ein Punkt, der in manchen Fällen gegen den privaten Versicherungsschutz spricht, kann das Einzelversicherungsverhältnis angesehen werden. Da für jede zu versichernde Person eine Einzelpolice erforderlich ist, kann es selbst beim Überschreiten der Einkommensgrenze für zahlreiche Personen und gerade für Familien günstiger sein, sich gesetzlich zu versichern. Die Entscheidung für eine private oder gesetzliche Krankenversicherung ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig und bedarf stets einer individuellen Prüfung.