5 Gründe für die private Krankenversicherung

PKV - Private Krankenversicherung1.Wahlfreiheit statt Einheitszwang

Der Leistungskatalog in der GKV ist gesetzlich recht eng reglementiert und enthält überdies viele Lücken und Eigenbeteiligungen. Ein Vertrag einer privaten Krankenversicherung hingegen bietet genau definierte Leistungsbestandteile, die der Versicherungsnehmer wählt. Und während die gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten in der Regel vorschreiben, wo und von wem sie sich wie zu behandeln lassen haben, genießt ein Privat-Kranken-Versicherter in einem guten Tarif die freie Arztwahl, egal ob bei ambulanten Ärzten, in Kliniken oder bei Medikamenten.

2. Versorgung nach „State of the Art“

Die meisten medizinischen Fortschritte kommen bei gesetzlich Krankenversicherten erst mit einer erheblichen Verzögerung oder gar nicht an – oft, weil sie zu teuer sind. In der privaten Krankenversicherung dagegen können die Patienten stets diejenige Behandlung erhalten und erwarten, die nach aktuellem Stand der Wissenschaft den meisten Erfolg verspricht. Kompromisse auf Kosten der Therapiequalität gibt es in der PKV nicht. Vorausgesetzt der richtige Tarif bei der richtigen Gesellschaft wurde gewählt.

3. Garantierte Leistungen

Eine Liste mit Leistungskürzungen in der gesetzlichen Krankenversorgung ist lang, und sie wird kontinuierlich fortgeschrieben. Ob Sehhilfen, Zahnersatz, Heilmittel oder Fahrtkosten: Die Krankenkassen übertragen immer mehr Leistungen auf den Versicherten, in der Regel in Form von Leistungskürzung oder Selbstbehalten. In der privaten Krankenversicherung gilt: Die vertraglich vereinbarten Leistungen sind auf Dauer garantiert, ohne Wenn und Aber!

4. Gewappnet gegen demografischen Wandel

Die GKV lebt nach dem Umlageverfahren und damit gleichsam von der Hand in den Mund; immer weniger junge Zahler müssen immer mehr ältere Leistungsempfänger bezahlen. Daher wird die Beitragskurve – wie schon in den letzten Jahrzehnten – auch zukünftig nach oben zeigen. Die private Krankenversicherung bildet dagegen Rücklagen für den „Herbst des Lebens“ ihrer Versicherten, in dem tendenziell mehr Leistungen benötigt werden. Dafür sorgt neben Alterungsrückstellungen und Überzinsen auch der gesetzliche Vorsorgezuschlag von 10 Prozent auf die Prämie, welcher bis zum 60. Lebensjahr zu zahlen ist. Ab Alter 65 werden mit dem Kapital die Beiträge stabilisiert, ab 80 können sie sogar gesenkt werden.

5. Besseres Preis-Leistungs-Verhältnis

Während die gesetzliche Krankenkasse ihren meist deutlich kleineren Leistungskatalog immer weiter kürzen muss und zugleich die Beiträge langfristig erhöht, bietet die private Krankenversicherung zu oftmals geringeren Prämien genau das individuell gewünschte Leistungspaket. Insbesondere bei einem frühen Versicherungsbeginn in jungen Jahren, wenn noch keine oder geringe gesundheitliche Einschränkungen vorliegen, sichern sich PKV-Kunden großen Schutz für kleines Geld. Wenn dann mit der Ersparnis richtig umgegangen wird, lassen sich die Beiträge im Alter zusätzlich reduzieren.

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