Die eigene Arbeitskraft zuverlässig versichern – Eine wichtige Altersvorsorge

Durch die eigene Arbeit können Rücklagen gebildet werden, aus denen sich dann die Altersvorsorge zusammensetzt. Die bezahlte Tätigkeit kann natürlich nur so lange ausgeübt werden, wie es das Alter erlaubt. Dann tritt der Rentenfall ein und aus den bereits gezahlten Beiträgen kann der Ruhestand finanziert werden. Doch was tun, wenn bereits vor dem gesetzlichen Rentenalter der Körper streikt und die Arbeit gesundheitsbedingt nicht mehr ausgeübt werden kann? In der Regel wurden dann auch noch nicht genügend Vermögenswerte geschaffen, um den Ruhestand aus eigener Kraft zu finanzieren. Daher ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung fast schon zwingend erforderlich, denn mit dieser kann ein im Vorfeld vereinbarter Rentenbetrag erhalten werden, falls der zuvor ausgeübte Beruf zu mehr als 50 % nicht mehr ausgeübt werden kann und die Dauer der Berufsunfähigkeit ärztlich nachgewiesen mehr als sechs Monate beträgt.

Gründe dafür, warum bisher immer noch so wenige Menschen über eine Absicherung der Arbeitskraft im Falle der Berufsunfähigkeit verfügen, gibt es zuhauf, wobei sich diese jedoch widerlegen lassen. Viele Berufstätige überschätzen ihre eigene Gesundheit und unterschätzen somit die Chance, selbst berufsunfähig zu werden. Dabei ist es in Deutschland so, dass 25% aller Renten wegen Berufsunfähigkeit beantragt werden. Weiterhin werden auch die Leistungen des Staates zu hoch angerechnet, die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente enthält nämlich lediglich stark reduzierte Leistungen, bei denen nur noch rund 38 % des letzten Bruttoeinkommens erreicht werden. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung verspricht zwar keine enorme Rendite, dennoch aber die Gewissheit, auch bei Berufsunfähigkeit über ein solides Einkommen zu verfügen. Billige Anbieter bieten meistens auch ein vermindertes Leistungsspektrum an, weshalb kein Preis für die Versicherung der eigenen Arbeitskraft veranschlagt werden sollte, also nicht am falschen Ende der Rotstift angesetzt wird. Berufstätige, die jünger als 52 Jahre alt sind, Studenten, Mediziner, Selbstständige sowie risikoreiche Berufsgruppen profitieren in jedem Fall von einer Berufsunfähigkeitsversicherung und sollten keine Zweifel an deren Nutzen haben.